Eurokommunikationskaufleute

Der Qualifizierungslehrgang "Eurokommunikationskaufleute (EKK)" entstand aus der Feststellung vieler Betriebe heraus, dass im Rahmen der kaufmännischen Erstausbildung der Fremdsprachenbereich und die EDV-Qualifizierung zu knapp bemessen sind. Gerade im grenznahen Raum zu Frankreich, aber auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Englisch sich im Wirtschafts- und Alltagsleben immer stärker durchsetzt, benötigt die Wirtschaft im Saar-Lor-Lux-Dreieck zunehmend zwei- bis dreisprachige Mitarbeiter, für die der EDV-Einsatz tägliche Routine darstellt.

Während die Sprachenqualifikation im zusammenwachsenden Europa unverzichtbar geworden ist (Französisch und Englisch sind nicht mehr das alleinige Terrain von Fremdsprachenkorrespondenten), stellt der PC am Arbeitsplatz heute ein Universalinstrument zur Erledigung der täglichen Aufgaben dar. Die konventionelle Trennung in Funktionsbereiche wie Sachbearbeitung und Schreibdienst verliert ebenso an Bedeutung wie die strenge Trennung von Verwaltungsabläufen in eng zugeschnittene Teilaufgabenbereiche. Die Betriebe verlangen zunehmend bereichsübergreifendes, ganzheitliches Denken, damit der einzelne Mitarbeiter die Auswirkungen seiner Arbeit innerhalb komplexer Abläufe überschaut. Dazu ist insbesondere der PC-Einsatz in vernetzter Umgebung eine wichtige Voraussetzung.

Auf der Basis einer abgeschlossenen kaufmännischen Berufsausbildung vermittelt die Maßnahme Eurokommunikationskaufleute innerhalb von acht Monaten (rund 600 Unterrichtsstunden) in den Bereichen EDV und Sprachen genau die Schlüsselqualifikationen, die heute im Berufsalltag einer überregional agierenden Wirtschaft benötigt werden.

Zielgruppe:
Teilzeitbeschäftigte Damen und Herren, die eine kaufmännische Berufsausbildung abgeschlossen haben.
Voraussetzungen:
Abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung Grundkenntnisse im PC-Einsatz Grundkenntnisse in Französisch bzw. Englisch